PRESSEMITTEILUNG des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg

vom 31.03.2020

Auch die Weiterbildung braucht den raschen Beistand des Landes:

Die Volkshochschulen sind in größter Not

Die Schließung durch die Corona-Verordnung des Landes verursacht bei den Volkshochschulen im Land wöchentliche Einnahmeverluste in Millionenhöhe. Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg fordert deshalb, dass sie sehr schnell ebenso unterstützt werden wie Unternehmen und andere Einrichtungen. Aufgrund der Untersagung ihres Betriebs verbuchen die 168 Volkshochschulen in Baden-Württemberg Corona bedingte Einnahmeverluste von 1,9 Millionen Euro pro Woche. Die fünfwöchige Schließung vom 16. März bis zum 19. April kostet die Volkshochschulen also 9,5 Millionen Euro. Müssten die Einrichtungen in dieser Zeit – was sie derzeit nicht leisten können – auch noch die Honorare für die Kursleiter*innen übernehmen, ergibt sich sogar eine Summe von 4,1 Millionen Euro pro Woche bzw. von 20,5 Millionen Euro bis zum 19. April.

Sollen die Volkshochschulen und damit die Weiterbildung im Land durch diese Verluste nicht irreparabel geschädigt werden, sind sie auf die Unterstützung des Landes angewiesen. „Der aktuelle Rettungsschirm des Landes passt weder für die Volkshochschulen noch für ihre Kursleiter*innen richtig. Deshalb ist gesonderte Unterstützung unabweisbar.“, so der Direktor des Volkshochschulverbades, Dr. Hermann Huba.

Die Kultusministerin hat diese Unterstützung im Rahmen der jüngst beschlossenen Soforthilfe für Städte und Gemeinden zwar zugesagt. „Entscheidend ist aber auch der Zeitfaktor. Der Vollzug des Soforthilfe-Programms muss schnell geregelt werden, sonst zwingen die Einnahmeausfälle die Volkshochschulen in die Knie“, so Huba.

Das beim Wirtschaftsministerium angesiedelte Corona-Landesprogramm hilft den Volkshochschulen nicht, weil es auf Wirtschaftsunternehmen zugeschnitten ist und es hilft den vhs-Kursleitenden nicht, weil es auf Solo-Selbständige mit Geschäftskosten, etwa für die Anmietung von Räumen zugeschnitten ist. „Sind die Volkshochschulen weiterhin gezwungen, ihre hohen Verluste dadurch zu verringern, dass sie ihren Dozent*innen für die ausgefallenen Unterrichtsstunden keine Honorare zahlen, landen ihre wichtigsten freien Mitarbeiter*innen praktisch in Hartz IV. Auch deshalb benötigen wir umgehend die entsprechende Unterstützung des Landes.“, fordert Huba.

Kurzarbeitergeld ist für freie Mitarbeiter*innen überhaupt nicht vorgesehen, hilft aber den Volkshochschulen in vielen Fällen auch nicht für ihre hauptamtlichen Beschäftigten. „Für die Zeit nach der Untersagung unseres Betriebs erwartet die Bevölkerung wieder ein umfassendes, aktuelles Weiterbildungsprogramm. Das muss jetzt geplant werden. Außerdem arbeiten die Volkshochschulen mit Hochdruck daran, ihre Präsenzangebote für eine Bevölkerung, die zu Hause bleiben muss, in digitale Angebote zu transformieren. Aber auch die Digitalisierung der Angebote kostet Geld, ohne Einnahmen zu ermöglichen, die die Einnahmeverluste auch nur annähernd ausgleichen können.“, so Huba.

Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 168 Volkshochschulen mit über 650 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, einschließlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung, zur Gesundheitsbildung, in den Sprachen, zum Thema Integration und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung. Informationen über die Arbeitsfelder der Volkshochschulen finden Sie auf der Homepage des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg: www.vhs-bw.de.

 

 

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AKTUELLE MELDUNG DER SCHILLER-VHS

vom 30.03.2020

Situation zum CORONA-VIRUS

In der Corona-Verordnung vom 17.03.2020 in der Fassung vom 28.03.2020 untersagt die Landesregierung nicht nur den Betrieb der Volkshochschulen bis zum 19. April sondern auch die Wahrnehmung von vhs-Veranstaltungen während der Gültigkeit der Verordnung. Die Verordnung ist vorläufig bis zum 15. Juni 2020 gültig. Dies ist eine weitere Maßnahme, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht.

Leider können wir, Stand heute, noch nicht absehen, ob diese Verordnung vorzeitig außer Kraft gesetzt oder verlängert wird.

Wir gehen jedoch davon aus, dass wir über den 19. April 2020 hinaus unseren Kurs- und Veranstaltungsbetrieb aussetzen müssen. Sobald wir wissen, ob und wann unsere Kurse fortgeführt werden bzw. wieder beginnen können, informieren wir unsere Teilnehmer/innen umgehend.

Von der Verordnung nicht betroffen sind Kursangebote online. Unsere Onlinekurse finden statt.

 

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AKTUELLE MELDUNG DER SCHILLER-VHS

vom 13.03.2020

Situation zum CORONA-VIRUS

Ab kommenden Montag, 16. März 2020 bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020, wird auf Anordnung des Landratsamtes Ludwigsburg der Kurs- und Veranstaltungsbetrieb der Schiller-Volkshochschule Kreis Ludwigsburg eingestellt. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus zu  verlangsamen. Sobald wir wissen, ob und wann Ihr Kurs fortgeführt werden kann, bzw. wieder beginnen kann, informieren wir Sie.

Bitte beachten Sie des Weiteren, dass unsere Geschäftsstelle in Ludwigsburg sowie die Außenstellenbüros in Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Marbach am Neckar und Vaihingen an der Enz ebenfalls bis 19. April für den Publikumsverkehr geschlossen sein werden.

Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten wie gewohnt unter Telefon 07141-144-2666 oder per E-Mail an info@schiller-vhs.de.

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

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AKTUELLE MELDUNG DER SCHILLER-VHS

vom 11.03.2020

Situation zum CORONA-VIRUS

Semesterschwerpunktveranstaltung der Schiller-Volkshochschule mit Ranga Yogeshwar wird verschoben

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 wird unsere Semesterschwerpunktveranstaltung mit Ranga Yogeshwar „Mensch und Maschine – wer programmiert wen?“, geplant für  Freitag, den 13. März in Kornwestheim, verschoben. Bis zuletzt wollten wir die ausverkaufte Veranstaltung mit 700 Teilnehmern unter Beachtung der gängigen Hygieneregeln und Vorsichtmaßnahmen durchführen. Die sich täglich ändernde dynamische Lage und die aktuell deutlich gestiegene Zahl von Infizierten in Deutschland erfordern nun eine neue Bewertung der Situation. Nach intensiven internen Abstimmungsgesprächen gegen und für eine Verschiebung sind wir zu dem Entschluss gekommen, die Veranstaltung zu verschieben.

Die Gesundheit unserer Teilnehmer, Dozenten und unserer Mitarbeiter hat den größten Stellenwert – dadurch gab es keine Alternative für die Verschiebung der Veranstaltung.

Sobald der neue Termin feststeht, werden wir Sie darüber informieren. Die gekauften Tickets behalten für den Ersatztermin ihre Gültigkeit.

Falls Sie sich trotzdem von der Veranstaltung abmelden wollen genügt ein Anruf unter 07141 144-2666 oder eine E-Mail an Info@schiller-vhs.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

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AKTUELLE MELDUNG DER SCHILLER-VHS

vom 10.03.2020

Situation zum CORONA-VIRUS

Solange durch öffentliche Stellen kein Verbot ausgesprochen wird, finden die meisten Termine an der vhs wie geplant statt.

Einzelne Kurse haben wir vorsorglich abgesagt, nachdem Kursleiter/innen uns über ihren kürzlichen Aufenthalt in Risikogebieten in Italien informiert haben. Die Teilnehmer wurden rechtzeitig vor Kursbeginn über die Absage informiert.

Der größte Teil des vhs Programms wird wie geplant durchgeführt, unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln.

Wir bitten unsere Teilnehmer/innen um die Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen und die Einhaltung der Hygieneregeln (siehe unten).

Weitere Informationen zum sinnvollen Infektionsschutz finden Sie hier:

https://www.infektionsschutz.de

 

 

 

 

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AKTUELLE MELDUNG DER SCHILLER-VHS

vom 06.03.2020

Situation zum CORONA-VIRUS

Informationen zum Corona-Virus und zum Verhalten an der Schiller-vhs

VORSICHTSMAßNAHMEN

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schiller-vhs,

Informationen zum Thema Corona-Virus erhalten Sie täglich aus den Medien. Uns erreichen vereinzelte Anfragen von Teilnehmenden, weshalb wir hier für Sie die wichtigsten Informationen zusammenstellen. Grundlage hierfür sind die aktuellen Empfehlungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Ludwigsburg an die Mitarbeitenden des Landratsamtes Ludwigsburg:

 

1. Wenn Sie nicht in einem der Risikogebiete waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Corona-Virus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Sie können dann uneingeschränkt am Kurs- und Veranstaltungsbetrieb der Schiller-vhs teilnehmen.

Dies dürfte derzeit die Regel sein. Das heißt, unser Kurs- und Veranstaltungsbetrieb geht regulär weiter, sofern Sie nichts anderes von uns hören oder lesen.

 

Sofern Sie in einem der Risikogebiete waren oder Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person hatten, bitten wir Sie, folgende Punkte zu beachten:

2. Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte. Sie dürfen während der Inkubationszeit von 14 Tagen keine vhs-Veranstaltungen besuchen.

3.  Wenn Sie in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte. Sie dürfen dann keine vhs-Veranstaltungen besuchen, bis Sie über einen virologischen Nachweis Sicherheit erhalten haben, dass Sie nicht vom Corona-Virus befallen wurden.

4. Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, dürfen Sie keine vhs-Veranstaltungen besuchen, bis Sie über einen virologischen Nachweis Sicherheit erhalten haben, dass Sie nicht vom Corona-Virus befallen wurden.

Die Risikogebiete werden vom Robert-Koch-Institut festgelegt. Die Liste der Risikogebiete wurde kürzlich um die gesamten Regionen Lombardei und Südtirol in Italien erweitert. Unter diesem Link finden Sie die aktuelle Liste der Risikogebiete:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

 

Sofern einer der Punkte 2 bis 4 auf Sie zutrifft, melden Sie sich bitte zur Abstimmung des weiteren Vorgehens bezüglich Ihres Kurses umgehend bei der Schiller-vhs unter der Telefonnummer 07141 144-2666.

 

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AKTUELLE MELDUNG DER SCHILLER-VHS

vom 04.03.2020

Situation zum CORONA-VIRUS

Unsere geplanten Veranstaltungen finden statt

Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass aufgrund des Corona-Virus geplante vhs Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Solange durch öffentliche Stellen kein Verbot ausgesprochen wird, werden alle Termine wie geplant stattfinden. Wir versuchen, die Situation rationell und sachlich zu bewerten. Aktuell sehen wir keine Notwendigkeit, Veranstaltungen abzusagen. Sollte sich die Situation ändern, werden wir unsere Teilnehmenden umgehend informieren.

 

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PRESSEMITTEILUNG des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg

vom 19.12.2019

Das Land hat sein Versprechen eingelöst: Mit dem Doppelhaushalt 2020/2021 erreicht die Landesförderung der Allgemeinen Weiterbildung den Bundesdurchschnitt

Der Landtag von Baden-Württemberg hat beschlossen, dass die Landesförderung für die Allgemeine Weiterbildung künftig in Höhe des Bundesdurchschnitts erfolgt. Damit erfüllt das Land sein Versprechen aus dem Weiterbildungspakt in vollem Umfang. Die beiden Regierungsfraktionen von Bündnis 90 Die Grünen und der CDU sowie die Finanzministerin Edith Sitzmann und die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hatten die Erhöhung eingeleitet, nachdem der Regierungsentwurf des Doppelhaushalts ursprünglich noch auf halbem Wege stehen blieb.

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg dankt allen politischen Beteiligten für diesen großen Schritt. Der Vorsitzende Oberbürgermeister Fritz Kuhn und der Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba erklären gemeinsam: „Die Landesförderung der Allgemeinen Weiterbildung in Höhe des Bundesdurchschnitts war das erklärte Nahziel des geltenden Weiterbildungspakts. Mit dem jetzt beschlossenen Doppelhaushalt 2020/2021 ist dieses Ziel erreicht. Das Land hat sein Versprechen eingelöst und gezeigt, wie wichtig ihm die Weiterbildung ist. Diese Entscheidung, die auf die Initiative der Landtagsfraktionen der GRÜNEN und der CDU sowie der Finanz- und der Kultusministerin zurückgeht, schafft eine sehr gute Ausgangsbasis für die Arbeit der Volkshochschulen und für alle an Weiterbildung Interessierten in Baden-Württemberg. Dafür danken wir.“

Die Anhebung der Landesförderung auf den Bundesdurchschnitt war über viele Jahre das Ziel des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg und seiner Volkshochschulen. Zuletzt hat sich der Verband mit einer Online-Petition bemüht, die erforderliche Überzeugungsarbeit zu leisten. Nun wird die Landesförderung der Volkshochschulen und der Kirchlichen Erwachsenenbildung im Jahr 2020 um 3 und 2021 um 5 Millionen Euro erhöht. Damit ist das Ziel erreicht. Für dieses Ergebnis haben sich insbesondere die beiden Regierungsfraktionen, aber auch die Kultusministerin und die Finanzministerin eingesetzt.

Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 169 Volkshochschulen mit weit über 650 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, einschließlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung, zur Gesundheitsbildung, in den Sprachen, zum Thema Integration und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung. Informationen über die Arbeitsfelder der Volkshochschulen finden Sie auf der Homepage des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg: www.vhs-bw.de.