PRESSEMITTEILUNG des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg

vom 19.12.2019

Das Land hat sein Versprechen eingelöst: Mit dem Doppelhaushalt 2020/2021 erreicht die Landesförderung der Allgemeinen Weiterbildung den Bundesdurchschnitt

Der Landtag von Baden-Württemberg hat beschlossen, dass die Landesförderung für die Allgemeine Weiterbildung künftig in Höhe des Bundesdurchschnitts erfolgt. Damit erfüllt das Land sein Versprechen aus dem Weiterbildungspakt in vollem Umfang. Die beiden Regierungsfraktionen von Bündnis 90 Die Grünen und der CDU sowie die Finanzministerin Edith Sitzmann und die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hatten die Erhöhung eingeleitet, nachdem der Regierungsentwurf des Doppelhaushalts ursprünglich noch auf halbem Wege stehen blieb.

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg dankt allen politischen Beteiligten für diesen großen Schritt. Der Vorsitzende Oberbürgermeister Fritz Kuhn und der Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba erklären gemeinsam: „Die Landesförderung der Allgemeinen Weiterbildung in Höhe des Bundesdurchschnitts war das erklärte Nahziel des geltenden Weiterbildungspakts. Mit dem jetzt beschlossenen Doppelhaushalt 2020/2021 ist dieses Ziel erreicht. Das Land hat sein Versprechen eingelöst und gezeigt, wie wichtig ihm die Weiterbildung ist. Diese Entscheidung, die auf die Initiative der Landtagsfraktionen der GRÜNEN und der CDU sowie der Finanz- und der Kultusministerin zurückgeht, schafft eine sehr gute Ausgangsbasis für die Arbeit der Volkshochschulen und für alle an Weiterbildung Interessierten in Baden-Württemberg. Dafür danken wir.“

Die Anhebung der Landesförderung auf den Bundesdurchschnitt war über viele Jahre das Ziel des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg und seiner Volkshochschulen. Zuletzt hat sich der Verband mit einer Online-Petition bemüht, die erforderliche Überzeugungsarbeit zu leisten. Nun wird die Landesförderung der Volkshochschulen und der Kirchlichen Erwachsenenbildung im Jahr 2020 um 3 und 2021 um 5 Millionen Euro erhöht. Damit ist das Ziel erreicht. Für dieses Ergebnis haben sich insbesondere die beiden Regierungsfraktionen, aber auch die Kultusministerin und die Finanzministerin eingesetzt.

Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 169 Volkshochschulen mit weit über 650 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, einschließlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung, zur Gesundheitsbildung, in den Sprachen, zum Thema Integration und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung. Informationen über die Arbeitsfelder der Volkshochschulen finden Sie auf der Homepage des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg: www.vhs-bw.de.